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Fliesen verlegen als Heimwerker einfach durch Anleitung

Wenn man einen Nagel schief in die Wand schlägt, so hinterlässt dies letztlich nur ein kleines Loch, dass man wieder zuspachteln kann, wenn man diesen Nagel zuvor wieder herausgezogen hat. Verlegt man allerdings Fliesen falsch, so kann dies dazu führen, dass man den gesamten Boden wieder herausreißen muss. Ein Problem ist vor allem bei Heimwerkern, die sich selbst an Fliesenverlegen machen, dass das s menschliche Auge nun einmal was das Formempfinden angeht so seine Vorlieben hat.

Vor allem die Symmetrie macht vielen Laien zu schaffen. Die Rede ist hierbei das Problem dass der Laie nicht in der Lage ist eine  gleichmäßige und harmonische Aufteilung von Flächen vorzunehmen. Allerdings kann auch ein wie wild und unregelmäßig erscheinendes Erscheinungsbild so seine Vorzüge haben kann. Doch kaum ein Laie kommt alleine zum Ziel, um zum Beispiel einen “Römischen Verband” zu legen, das traditionelle Verlegemuster für Fliesen.

Verlegt ein Laie Muster beim Fliesenlegen, so wird die ganze Sache noch schwieriger. Ohne ein professionelle Anleitung kommt eigentlich kein Laie zum Ziel. In diesem Fall weiß aber auch das Internet wiederum Rat und Hilfe. Es gibt sehr viele Webseiten, auf denen dem Heimwerker nicht nur anschaulich dargestellt wird was man beim Fliesenverlegen alles falsch machen kann, sondern wie man es auch richtig macht. Eine gute Anleitung zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass der Verfasser des Textes daran gedacht hat, dass der Heimwerker auch anhand von Bildern sieht, wie denn die Fliesen zu verlegen sind. Aber nicht nur beim Verlegen von Fliesen selbst kann man einiges falsch machen, sondern auch bei der Vorplanung. Viele Heimwerker verkennen hierbei nämlich die Gefahr, dass der Heimwerker nicht genügend Fliesen kauft und diese bei einem weiter noch bestehenden Bedarf unter Umständen ausverkauft sind.

Daher sollte man lieber einige Pakete Fliesen mehr kaufen, als man meint aufgrund Ausmessung zu benötigen. Zu rechnen ist nämlich mit einem 10 bis 15prozentigen Verschnitt.

Die Badewanne – Ihre Geschichte

Schon immer hatte die Menschheit das Gefühl sich baden zu wollen. Da Acryl-Badewannen in der Frühzeit der Menschheitsgeschichte noch nicht bekannt bzw. vom technischen Wissen der Menschen her noch nicht durchführbar war, nutzten diese erst einmal natürliche Gegebenheiten, die die Natur bot. Genutzt wurden vor allem Tümpel und auch heiße Quellen. Dabei machte es der Mensch vermutlich den Tieren nach, denen auch schon angeboren ist, dass sie sich hin und wieder durch Baden reinigen.

Dass es Badewannen gibt ist nun noch nicht so lange her. Angefangen hatte alles in den Badehäusern, die allerdings zunächst nur einer elitären Gruppe von Menschen zugänglich waren. Könige und andere Adligen waren die ersten, die die Badewanne nutzten. Doch gab es in der Menschheitsgeschichte nun leider auch ein Kapitel, in dem sich die Menschen nicht häufig wuschen, weil sie dachten, dass gerade dies Entzündungen, Infekte und Krankheiten begünstigen würden. Dieser Irrglaube hat die Entwicklung der Badewanne um einige Jahrhunderte hinausgezögert. Als dieser Irrglaube dann beseitigt war, gab es aber auch nicht mit einem Schlag in den Haushalten eine derartige Waschgelegenheit. Erst als auch im Bürgertum aufkam, dass ein Badezimmer eingerichtet wurde – dies liegt gerade einmal etwas mehr als ein halbes Jahrhundert zurück – wurde auch die Einbaubadewanne entwickelt. Wenn früher eine Badewanne vorhanden war, dann war diese freistehend und hatte meist kunstvoll verzierte Füße, so genannte Klauenfüße. Derartige Badewannen sind auch in heutiger Zeit wieder voll im Trend.

Während man heute Badewannen vor allem in privaten Haushalten und Hotel und anderen Übernachtungsbetrieben findet in den Nasszellen, gibt es auch so manche Zweckentfremdung von Badewannen. Einerseits in der Kunst als Kunstwerk, andererseits als Tiertränke. Hierbei wird allerdings meist eine Art von Recycling betrieben, denn die Landwirte verwenden meist doch gebrauchte bzw. ausrangierte Badewannen und stellen diese befüllt mit Wasser Kühen oder Pferden zur Tränke hin. Dies hat vor allem den Grund, weil Badewannen ein sehr großes Fassungsvermögen haben.